Joint Lab PhaSe
Phytochemistry and biofunctionality of plant Secondary metabolites

Aktuelles

Proband*innen für Metabolismus-Studie gesucht!

Hintergrund und Ziel

Brassicaceae Gemüse wie Kohl (B. oleracea var. capitata) sind wichtiger Bestandteil unserer Nahrung und tragen wesentlich zur Aufnahme von Glucosinolaten bei. Diese Pflanzenstoffe sind Vorstufen von Isothiocyanaten, die krebspräventive Eigenschaften haben. Besonders in Kohl entstehen jedoch oft andere Abbauprodukte, da diese Pflanzen ein zusätzliches Protein enthalten. Die Verstoffwechselung dieser Stoffe ist bisher kaum untersucht. Ziel dieser Studie ist daher die Aufklärung der Stoffwechselwege dieser alternativen Glucosinolatprodukte.

Zusammen mit dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) und der Universität Potsdam möchte das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) ab Juni 2021 eine Humanstudie zum Metabolismus von Epithionitrilen aus Brassica-Gemüse durchführen. Dafür suchen wir gesunde Proband*innen. Die Studie läuft (da der Metabolismus der Epithionitrile anhand zweier  Gemüse untersucht werden soll) in zwei Phasen á 3 Tage am Humanstudienzentrum des DIfE, wobei am ersten Tag ein voller Tag eingeplant werden muss, an den beiden anderen Tagen jeweils eine halbe Stunde. Im Studienverlauf werden Blut- und Urinproben genommen.

Vielleicht hätten Sie Interesse an der Studie teilzunehmen und uns so zu unterstützen? Bei erfolgreicher Studienteilnahme wird eine Aufwandentschädigung in Höhe von 120 € ausgezahlt, um Ihren Mehraufwand/Fahrtkosten etc. zu entschädigen.

Die Teilnahme von Student*innen von Frau Hanschen, Baldermann oder Wiesner-Reinhold ist aus ethischen Gründen leider nicht möglich.

 

Haben Sie Interesse? Melden Sie sich doch einfach bei uns, indem Sie uns an diese Mailadresse schreiben: glucosinolate@igzev.de

Feierliche Eröffnung des Joint Labs am IGZ

Am 15. April 2019 wurde das Joint Lab „PhaSe - Phytochemie und Biofunktionalität sekundärer Pflanzenmetabolite“ feierlich eröffnet. Rund 40 Vertreterinnen und Vertreter der drei Partnereinrichtungen sowie Gäste aus dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und anderer Einrichtungen aus der Region waren zur Feier an das IGZ gekommen. Die Leiter und Leiterinnen der drei Partnereinrichtungen führten in das Konzept und die Planungen für das Joint Lab ein. Danach erläuterten junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Arbeiten, welche bereits auf Basis der langjährigen und guten Zusammenarbeit entstanden sind. Einige Ergebnisse der Arbeiten, wie z.B. ein Brot mit Sprossen oder ein neu entwickelter Brotaufstrich, konnten im Anschluss sogar verkostet werden.

„Der Einfluss pflanzlicher Nahrungsmittel auf die menschliche Gesundheit und die Entstehung von ernährungsbedingten Erkrankungen sind Themen von großer wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz. Ich freue mich, dass drei Brandenburger Forschungseinrichtungen gemeinsam an diesem wichtigen Thema intensiv weiterarbeiten wollen“, so Münch.

Das Joint Lab PhaSe bedeutet einen nächsten Schritt zur Positionierung der Region im relevanten Forschungsumfeld und trägt damit zur Sichtbarkeit des Forschungsprofils „Ernährung und Gesundheit“ im Land Brandenburg bei.  

                                             

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