Joint Lab PhaSe
Phytochemistry and biofunctionality of plant Secondary metabolites

Über uns 

Pflanzen bilden die Grundlage der menschlichen Ernährung. Sie liefern sowohl Energie als auch Ballaststoffe, Vitamine und Mikronährstoffe, die für die Gesundheit des Menschen bedeutend sind.

Welchen Einfluss insbesondere sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe wie z. B. Carotinoide, Glucosinolate und Polyphenole aus pflanzlichen Nahrungsmitteln auf unsere Gesundheit und die Entstehung von ernährungsbedingten Erkrankungen haben, ist Gegenstand unserer Forschung im Joint Lab PhaSe

Dafür kombinieren wir die pflanzenwissenschaftlichen und analytischen Fähigkeiten des IGZ mit der physiologischen und ernährungswissenschaftlichen Expertise vom DIfE und dem Institut für Ernährungswissenschaften, um in einem interdisziplinären Ansatz die Wirkungsweise von Pflanzenmetaboliten in tierischen und humanen Modellsystemen zu untersuchen.

Neben der Untersuchung gesundheitsfördernder Eigenschaften von sekundären Pflanzeninhaltsstoffen beschäftigen wir uns im Joint Lab PhaSe auch mit der Qualität pflanzlicher Nahrungsmittel und wie diese durch  gezielte Veränderungen der Anbau- und Verarbeitungsmethoden verbessert werden kann.

Die gewonnenen Erkenntnisse des Joint Labs sollen dazu beitragen, wirksame Ernährungsempfehlungen zu formulieren und eine an die jeweilige Lebens- und Gesundheitssituation angepasste, gesunde Ernährung zu ermöglichen.

Die Auswirkung von Pflanzen und pflanzenbasierter Nahrung auf die menschliche Ernährung und das menschliche Wohlbefinden sind stark abhängig von der Diversität, der Zusammensetzung und der Qualität von Pflanzen. Daher werden am IGZ Untersuchungen zur genotypischen Diversität in der pflanzlichen Inhaltsstoffzusammensetzung und zur gezielten Beeinflussung dieses Spektrums an Inhaltsstoffen durch verschiedene Elicitor-Anwendungen durchgeführt (Damit sind beispielsweise die Applikation mit Signalmolekülen, die Versorgung mit unterschiedlichen Nährstoffen, oder der Einsatz verschiedener Lichtqualitäten gemeint.) Darauf aufbauend erforscht das DIfE molekulare Ursachen für ernährungsbedingten Erkrankungen, um neue Strategien für Prävention, Therapie und Ernährungsempfehlungen zu entwickeln. Hier sollen die Veränderungen im menschlichen Organismus insbesondere bei älteren Menschen untersucht werden (Stichwort „gesundes Altern“). Am Institut für Ernährungswissenschaft werden u. a. mögliche toxische Effekte von pflanzlichen Inhaltsstoffen untersucht.